Habt Mitgefühl!

 

“An die Empörten dieser Erde!” ist ein interessantes Buch mit umfassendem Spektrum. Schön langsam verstehe ich das Konstrukt der Empörung, das Hessel zu Weltruhm verhalf, immer mehr. Roland Merk hat Stéphane Hessel in ein solch interessantes Gespräch verwickelt, dass die letzte Seite wirklich viel zu früh kommt. Von mir aus könnten die Ausführungen der beiden, die Zitaten großer Philosophen, Soziologen oder Politiker folgend, noch Dutzende Seiten lang weitergehen. (...)

 

Er rief uns dazu auf, uns zu empören. Setzte nach und forderte Engagement. Doch erst jetzt scheint Stéphane Hessel erkannt zu haben, dass die Menschen eine umfangreiche Anleitung benötigen. In “An die Empörten dieser Erde!” erzählt er, was eine Weltgesellschaft wie die unsere heutzutage am Nötigsten hat: nämlich Mitgefühl.

Stéphane Hessel wurde 1917 in Berlin geboren, seit 1937 ist er französischer Staatsbürger. Ab Oktober 1945 war er Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York. 1948 Mitunterzeichner der Charta der Menschenrechte. Im Auftrag der UNO und dem französischen Außenministerium war er zudem als Diplomat unterwegs. Seine Streitschrift “Empört euch!” (Originaltitel: “Indignez-vous!”) wurde ein Welterfolg, seine nachfolgenden Werke “Engagiert euch!” und “Wege der Hoffnung” befassten sich ebenso mit dem Thema der Empörung.

 

Roland Merk, der Herausgeber dieses Werkes, wollte die Persönlichkeit Hessel von verschiedenen Punkten zeigen: Zuallererst erklärt Merk fast poetisch, was die Faszination rund um diesen 95 Jahre alten Mann ausmacht. Es liest sich anerkennend, respektvoll und beinahe schon ehrfürchtig. Schließlich setzt “An die Empörten dieser Erde!” mit der gleichnamigen “Zürcher Rede” fort, Teil 3 ist ein Transkript der im Anschluss stattgefundenen Podiumsdiskussion mit dem Journalisten André Marty und dem Schweizer Publikum. Da hier auf relativ wenigen Seiten viele Themen angeschnitten werden, ist es beruhigend, dass sich Herr Merk genug Zeit genommen hat, um im Anschluss lange Gespräche mit Herrn Hessel zu führen. Auf den darauffolgenden 60 Seiten kann er so vieles näher erläutern und hat endlich genug Platz, seine Ideen und Hoffnungen ausgiebig zu erläutern.

 

Im Booklewal zu “Empört euch!” war ich zum Teil etwas empört, weil Hessel seinen Lesern zwar die Botschaft gegeben hat, dass es viele Gründe zum Empören gäbe, diese aber nicht näher erläutert hat. Das hat er beim Interviewbuch “Engagiert euch!” nachgeholt. In “An die Empörten dieser Erde” nennt er zwei empörungswürdige Dinge: einerseits die Zustände in der Finanzwelt und ihre Folgen für die Menschheit, und andererseits die Zustände in der Menschheit und ihre Folgen für die Natur. Diese, wie er es nennt, Polykrise (zur Finanz-, Schulden-, Euro-, Bankenkrise kommt auch die fortlaufende Zerstörung der Natur hinzu, die uns in eine dunkle Zukunft führen wird) könne man nur gemeinsam lösen. Deshalb heißt jener letzte Teil des Buches, bei dem sich Roland Merk mit Hessel unterhält auch stimmigerweise “Habt Mitgefühl! – Auf der Schwelle zur Weltgesellschaft”.

 

Er betont die Wichtig- und Notwendigkeit der Vereinten Nationen, und erklärt, wie unerlässlich sie heutzutage immer noch sind. Gerade in Zeiten, wo sie immer mehr in Frage gestellt werden (das Vetorecht des Sicherheitsrates macht ihn in seiner heutigen Form vollkommen sinnlos), ist es wichtig, für Reformen, für etwas Gemeinsames, für eine Weltgesellschaft unter einer Weltorganisation wie den Vereinten Nationen zu kämpfen. Außerdem ein wichtiges und bedeutendes Thema ist Hessels Plädoyer für einen Staat Palästina. Da über Israel meist die schützende Hand der USA (und mitunter auch Deutschlands) gehalten wird, werden so von Israelis begangene Verletzungen des Menschenrechts kaum beachtet. Hessel will das ändern, engagiert sich beim Russell-Tribunal (das sich der Aufklärung dieser Verletzungen verschrieben hat) und fordert auf, dass die UN in ihrer Rolle als Weltpolizist endlich wieder agiert, wie man es von ihr erwartet.

 

Dominik Leitner, neuwal Politik- und Wahljournal, 29. August 2012

 

 

 

"An die Empörten dieser Welt"

Neues Buch von Stéphane Hessel

 

Von dem mittlerweile 95-jährigen Stephane Hessel, dem - wie die "FAZ" jüngst schrieb - "Gewissen der westlichen Welt und Frankreichs Rebell der Stunde", dessen 2010 erschienenes Buch "Empört Euch" millionenfach verkauft wurde, kommt heute eine neue und im Orginal auf Deutsch entstandene Schrift in die Buchläden.

"An die Empörten dieser Welt - vom Protest zum Handeln" ist der Titel des 100 Seiten starken Bandes, der in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Essayisten und Philosophen Roland Merk entstanden ist und im Berliner Aufbauverlag erscheint - nur zwei Monate nach der deutschen Übersetzung von Stephane Hessels autobiografischem Essay, welcher den Titel trägt "Empörung - meine Bilanz". Beide Bücher sind der Versuch, die Architektur aus Prinzipien, Werten und Ethik herauszuarbeiten, die das Denken des in Berlin geborenen Franzosen geprägt haben.

Stephane Hessel betont, er sei kein Schriftsteller, immer habe man ihn aufgefordert zu schreiben. Dies gilt für seinen autobiografischen Essay "Empörung - meine Bilanz" und was das heute erscheinende Buch angeht, so handelt es sich um den Abdruck einer Rede Hessels in Zürich, um die Transkription der anschließenden Diskussion und mehrerer Gespräche, die Stephane Hessel mit dem Essayisten Roland Merk geführt hat. Ein Buch, das mit Hessels Appell endet: Verändere diese Welt, ändere Dein Leben! Beide Bücher sind eine Art Vermächtnis eines Zeugen des Jahrhunderts, nach Verdis Motto "Wenden wir uns der Vergangenheit zu, das wird ein Fortschritt sein".

"Man wird sehen, wie die Leser das empfinden", meint Hessel im Gespräch. "Ich kann nur hoffen, dass sie davon irgendwie bewegt werden, dass sie sich sagen, ja, auch ich kann lieben und bewundern, auch ich kann mich einsetzen. Da kommt dann wieder dieses sogenannte Mitgefühl heraus. Sie können durch das Lesen dieses Büchleins vielleicht empfinden, dass sie gewisse Leidenschaften mit mir teilen können."

 

Kampf für "De-mo-kra-tie!"

 

Eine Leidenschaft Stephane Hessels ist sein unerbittlicher Kampf für die Menschenrechte - als Überlebender der KZs, als einer, der Faschismus und Stalinismus gekannt hat und seinen unverbesserlichen Optimismus daraus bezieht, selbst miterlebt zu haben, wie durch lang anhaltenden Atem und Engagement Totalitarismen überwunden werden konnten. "Das einzige, wofür wir kämpfen müssen in der Politik, ist De-mo-kra-tie!", so Hessel, "und das Gefühl, die Demokratie ist immer wieder ausgesetzt, wird nicht richtig betrieben, das ist für mich wahrscheinlich, was mich immer wieder dazu gebracht hat, mich politisch einzusetzen, um zu versuchen, gerade diese Werte der Demokratie, die damals gesammelt wurden 1948 in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, das hat mich immer wieder dazu getrieben, nicht aufzugeben die Möglichkeit, ein Europa aufzubauen, was ein wirklich demokratisches Europa sein soll und sein kann."

 

Der denkende Mensch

 

Sartre und Merleau Ponty, Karl Jaspers und Hannah Ahrendt, so sagt Hessel, hätten ihn zum denkenden Menschen erzogen. Dieser denkende Mensch, der Welt- und Wutbürger Hessel ist zutiefst empört darüber, dass die globale Welt der Ökonomie und die Finanzoligarchie Prinzipien wie Gerechtigkeit, für die er im Widerstand gegen den Faschismus gekämpft hat, mit Füßen tritt. Die Asylpolitik und der Umgang mit Migranten in unseren westlichen Ländern sind ihm seit jeher ein Graus, ebenso der Umgang Israels mit den Palästinensern - eine Position, für die er, der Sohn des jüdischen Schriftstellers Franz Hessel, in Frankreich von der jüdischen Gemeinde teils sehr heftig angefeindet wurde: "Das macht mich traurig. Heute empfinde ich es als eine riesige Last auf das Gewissen aller Juden, auch der Juden der Diaspora, dass sie diesen unglücklichen Palästinensern, diesen fünf Millionen Menschen, die darunter leiden, dass sie immer wieder besetzt und kolonisiert worden sind, dass die Israelis nicht den Weg finden. Die Palästinenser gerade in Gaza so zu behandeln, wie es jetzt seit 45 Jahren der Fall ist, das ist etwas, was ich nicht akzeptieren kann."

 

Ein glücklicher Mensch

 

In beiden Büchern Hessels wird schließlich deutlich, wie wichtig für seinen Werdegang, sein Denken und sein Engagement die Poesie, die Kultur, die Begegnung mit großen Malern und Bildhauern und das Glück waren, das er bei allem Unglück, das sein Leben begleitet hat, erfahren durfte:

"Das Glück hab ich von meiner Mutter erlernt. Sie hat mir gesagt: Du musst glücklich sein, um andere glücklich zu machen. Und das ist eine Aufgabe, die man gern leistet, wenn man es kann. Ich habe das Gefühl, das Leben hat mich so wunderbar verwöhnt, ich empfinde mich als ein sehr verwöhnter Mensch."

 

Audio als mp3

Externer Player

 

Hans Woller, Österreichischer Rundfunk ORF,

Kultur Aktuell, Morgenjournal, 20.07. 2012

 

 

 » [...] seine Thesen entfalten ihren großen Reichtum und ihre Überzeugungskraft am deutlichsten im Dialog mit den Adressaten. «

Nordkurier, 4.8.2012
 

 

 

Die Verantwortung der neuen Weltgesellschaft

 Stéphane Hessel: „An die Empörten dieser Erde! Vom Protest zum Handeln“

 

94 Jahre alt ist der Mann, der mit seinen Schriften „Empört Euch!“ und „Engagiert Euch!“ in den letzten Jahren für Furore sorgte. In seinem neuen Buch legt der Rebell Stéphane Hessel überzeugend dar, was genau er unter den beiden Schlagworten Empörung und Engagement versteht und wieso es eine neue Weltordnung braucht, die von Mitgefühl angetrieben ist.

Das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich, der unrechte Umgang mit der Umwelt und der Terror sind die drei grossen Probleme des 21. Jahrhunderts. Es sind alles globale Probleme, die global gelöst werden müssen. In seiner „Zürcher Rede“, im Dialog mit dem Publikum und im Gespräch mit dem Herausgeber zeigt uns Stéphane Hessel den Weg zur Lösung dieser globalen Probleme. Dieser Weg besteht in Respekt und Mitgefühl; im Dialog also – genau jene Form des Miteinander-Umgehens, in der Stéphane Hessel selbst so gut ist. Im Gespräch nämlich tritt die weise Überzeugungskraft des älteren Herrn am deutlichsten zum Vorschein und seine Gedanken können sich am klarsten entfalten. So dass sich beim Lesen das erstaunliche Gefühl einstellt, man selbst sässe Stéphane Hessel gegenüber und höre ihm zu.

 

Bewegungen der Empörung

Der Essay „Empört euch!“ (das „Büchlein“, wie es der ehemalige französische Widerstandskämpfer selbst nennt) traf bei seiner Erscheinung vor rund zwei Jahren einen wunden Punkt der Gesellschaft. Der Aufruf zur Empörung und anschliessend zum Engagement schien genau zum rechten Zeitpunkt zu kommen. Der 94jährige Stéphane Hessel machte vor, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen und gerade bei der Jugend stiess dies auf Gehör. Der Arabische Frühling und die Occupy-Bewegung sind Bewegungen der Empörung, Bewegungen, in denen Verantwortung übernommen wird, und vor allem auch Bewegungen, die globale Wellen schlugen.

 

Das schwierige 21. Jahrhundert

Stéphane Hessels Botschaft an die Gesellschaft lautet: „Der Mensch hat nicht nur ein Gehirn, sondern auch ein Herz bekommen, und genau dieses müssen wir stärken… Bleibt nicht dabei, empört zu sein, sondern zeigt Verantwortung. Verändert diese Welt, habt Mitgefühl, seid Bürger einer wahrhaften Weltgesellschaft!“. Keine Spur also von Resignation und Kopf in den Sand stecken – aktiv soll man den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen. Und diese sind bekanntlich zahlreich: Krise der Finanzmärkte, Jugendarbeitslosigkeit, fehlende Nachhaltigkeit im Umgang mit Umwelt und Ressourcen, ein schwieriges Verhältnis zur islamischen Welt, anhaltender Nah-Ost-Konflikt und und und…

 

Erfahrung und Optimismus

Wie sich denn nun der einfache Bürger angesichts dieser grossen Probleme engagieren könne, lautete eine Frage aus dem Publikum in Zürich. Geht auf die Strasse, betätigt euch in der lokalen Politik, unterstützt NGOs und zeigt Empathie! So die Antwort des Diplomaten. Dass ein Mann, der beinahe das gesamte 20. Jahrhundert miterlebt hat und Überlebender eines KZs ist, mit einem derartigen Optimismus und Kampfesgeist in die Zukunft blickt, ist beeindruckend und macht Mut. Der erfahrene Aktivist betont, dass es seit der grossen Katastrophe des letzten Jahrhunderts, dem Zweiten Weltkrieg, durchaus einen Fortschritt gegeben habe: Die Menschenrechte seien verabschiedet worden und die Welt sei demokratischer geworden. Mit der UNO sei eine Organisation entstanden, die auf der Zusammenarbeit der Nationen gründet. Darauf müsse weiter aufgebaut werden.

Von einem naiven Weltverständnis ist Stéphane Hessel sehr weit entfernt. Mit einer durchdringenden Schärfe analysiert er die Vergehen der heutigen Politik und Wirtschaft. Er kritisiert den Umgang der israelischen Regierung mit Palästina und die Passivität der Vereinten Nationen gegenüber diesem Thema. Er verurteilt die Angstmacherei vor einer islamistischen Bedrohung sowie der fatale Umgang der Wirtschaft mit unserer Umwelt. Aber er ist es nicht müde, die Weltgesellschaft aufzufordern, zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken; aufzuwachen und zu handeln, ohne den Glauben an den Menschen zu verlieren.

 

„Auch du!“

„An die Empörten dieser Erde! Vom Protest zum Handeln“ ist ein Buch, das man sich zu Herzen nimmt. Stéphane Hessels Worte rütteln auf und schaffen Klarheit. Nach Beenden des letzten Satzes schlägt man das Buch mit einem positiven, entschlossenen Gefühl zu. Grösste Achtung muss man vor diesem Mann haben, der mit seiner einfachen Sprache die Komplexität der gegenwärtigen Welt verständlich erklärt und jeden einzelnen Weltenbürger zum Handeln ermutigt. Viel öfter sollte man solche Bücher lesen, die einem sagen: Auf! Auch du, übernimm Verantwortung, es ist nicht zu spät, die Welt zu verändern!

 

Louanne Burkhardt · Nahaufnahme, August 2012

 

 

Hessel ist ein diplomatieerfahrener Völkerrechtler, kein Wirtschaftswissenschaftler oder akademischer Politologe. Eher der weise Kopf eines von den weltbrüderlichen Gedanken eines Gandhi, Martin Buber, Martin Luther King inspirierten politischen Idealismus. Im Gespräch mit Roland Merk, dem Herausgeber des neuen Bändchens mit dem Titel „An die Empörten dieser Erde!“, bemerkt Hessel einmal: „Für mich hängt die Möglichkeit der Reform vom Gefühl, vom Mitgefühl ab. Darum sage ich auch, dass es keine Philosophie mehr gibt, sondern nur noch Anthropologie.“ Denn: „Das reine Denken innerhalb der Denkmöglichkeiten ist nicht das, was wir brauchen!“

So wendet er sich gegen eine abstrakte Selbstreferenzialität der philosophischen Logik, will Moral und praktische Vernunft gleichsam post-kantianisch zusammenspannen, der Weltgeist springt da von Hegels Gaul herab und reitet lieber bodennäher die sozialrevolutionäre Tour eines Merleau-Ponty oder Richard Rorty. Hessel ist da auch ein Geistesverwandter Jean Zieglers: Wenn in einer Welt des ungerecht verteilten Überflusses jede Stunde tausende Kinder an Hunger verenden, kann es kein richtiges Leben im falschen Sterben geben.

Hessel will mit sozialer Empathie auch das tendenziell egoistische Individuum den Genuss, ja das Glück des Altruismus lehren. Dieses humanistische Prinzip, mit leicht fasslichen, doch kaum je naiven Worten vorgebracht, entfacht bei Hessel einen tatsächlich verführerischen Sog. In „Indignez-vous!“ hatte er Jean- Paul Sartres Plädoyer für den politisch engagierten Schriftsteller und Künstler zitiert, aber merkwürdigerweise nie Sartres geistigen Kontrahenten Albert Camus: nicht dessen „Mensch in der Revolte“, nicht dessen Würde des Absurden. Nicht dessen Beschwörung des glücklich Vergeblichen im Lichte des Sisyphos und seines steinigen Scheiterns. Hier blendet Hessel eine Dimension aus, geht auch im Gespräch mit Roland Merk auf dessen kurze Erwähnung Camus’ nicht weiter ein. Wie zum Selbstschutz: Philanthropologie statt Philosophie."

 

Peter von Becker, Glücklicher Rebell.

Empört Euch! Aber nicht nur. Stéphane Hessel will uns den Genuss des Altruismus lehren.

Tagesspiegel, 17. September 2012

  

"Es gibt eine neues vertiefendes Buch, mit Hessels Rede in Zürich 2011 und Interviews – und ein neues Wort zur Veränderung der Welt gibt es ebenfalls: Denn zwischen „Empörung“ (über die Finanzmächte, die Ungerechtigkeiten usw.) und Engagement für die Armen muss „Mitgefühl“ stehen. (...) Mitgefühl, ein Gefühl, das revoltiert und helfen will.“

  

Kurier, Wien 31.07.2012