Rezensionen zu "Arabesken der Revolution"

"Packend sind schliesslich die sehr persönlichen Erfahrungsberichte im Buch «Arabesken der Revolution», welche grösstenteils von arabischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Als direkt Betroffene setzen sie immer wieder andere Akzente als westliche Autoren und Experten. Diese Stimmen zur Kenntnis zu nehmen, sollte Pflicht sein für alle, die sich für den arabischen Aufbruch interessieren."

 

Beat Stauffer, Beilage "Bücher am Sonntag", NZZ am Sonntag, Nr. 8, 25.9. 2011, S. 15.

 

"Aus Nahost berichtet ein Band, der der Basler Autor Roland Merk in Kooperation mit Freunden aus Nordafrika realisierte. Schreibende aus Tunesien, Ägypten, Algerien, Israel und Palästina verfassten bewegende literarische Beiträge über den Aufbruch in ihren Ländern. Zwei Texte befassen sich zudem mit Europa und der grassierenden Islamophobie."

 

Dagmar Brunner, Programmzeitung Dezember 2011

 

Ein neuer Blick auf die arabische Welt? 

Zu Gast bei Radio Drs 2, Reflexe vom Mittwoch, 25.1.2012, 10.03 Uhr

 

Alle Welt scheint sich einig zu sein: die Revolutionen und Unruhen in den arabischen Staaten verändern die Welt. Wenn das stimmt, müssten wir uns im Westen und unsere Politik in der Welt neu verorten. Geschieht das wirklich?

Roland Merk, Schriftsteller und Herausgeber einer Anthologie über den arabischen Frühling, und die Islamwissenschaftlerin Rifa'at Lenzin betrachten die Rezeption der arabischen Entwicklungen bei uns.

Verändert sich unser Bild vom Islam? Ändert sich unser Umgang mit Musliminnen und Muslimen? Brauchen wir eine andere europäisch-arabische Politik?

 

"Wie fasst man ein epochales Er eignis in Worte? Die Antwort ist naheliegend: Man schreibt ein Buch. Doch das ist gar nicht so einfach, verläuft der Arabische Frühling doch in jedem Land anders. Die Eindrücke aus Tunesien, wo die Revolution begann, sind andere als in Ägypten, wo der Tahrir-Platz zum Symbol für den Freiheitswillen eines Volkes wurde. Schriftsteller und Künstler dieser Länder haben seit jeher Wege gefunden, ihre Sicht der Dinge zu schildern. Oft wurden sie deshalb – wie viele andere kritische Stimmen – von den autokratischen Regimes verfolgt. Im Sammelband „Arabesken der Revolution“ erzählen sie, wie sie die historische Zäsur in ihren Heimatländern erlebt haben. Wie ein Puzzle setzt sich so ein Bild des Arabischen Frühlings zusammen, das noch lange nicht vollständig ist."

 

Simone Schelk: "Ewiger Frühling in der Literatur", Südkurier, 28.1.2012, pdf

 

"Heimo Scheurer vom Theater Konstanz liest aus "Arabesken der Revolution", einem Dokument des Dialogs, das sich von den monologischen Diskursen über den arabischen Raum verabscheidet und in ein Gespräch mit anderen tritt."

Qlt.de

 

"Der Herausgeber und Autor Roland Merk lädt Schriftsteller, Intellektuelle, Journalisten und Filmemacher aus Tunesien und Ägypten ein, ihre Heimat in Umbruch in Augenschein zu nehmen. Eine Auswahl literarischer und essayistischer Texte dokumentiert, wie diese Menschen den "arabischen Frühling" erlebt haben. Es sind Momenaufnahmen einer Atmosphäre der Hoffnung auf Freiheit, doch auch Analysen zur Bedeutung des "arabischen Frühlings" im Nahost-Konflikt."

 

Yves Kugelmann: tachless. Das jüdische Wochenmagazin, 13.1.2012

 

„Der Herausgeber ist der Basler Autor Roland Merk, der mehrfach die arabischen Länder besuchte und einige Leute auch von seinem Studium in Paris kennt. Ihm sei immer ein Dialog, kein Monolog vorgeschwebt, sagt Merk, eine neue Art west-östlicher Diwan. Nicht tue seit den Anschlägen in New York so not wie ein Dialog. Das Buch ist ein Fenster auf die Zeit, Literatur und nachzuempfinden, wie es bebte.“

 

Max Dohner & Christoph Bopp in: „Errungenschaften geben wir nicht auf“ Aargauer Zeitung, 3. 2.2912

 

"Die „zornigen Tage“ in Tunis und Kairo gehen weiter. Ein Buch hat ein Jahr lang Erfahrungsberichte gsammelt. Im Gespräch mit direkt Betroffenen lässt sich die neue arabische Freiheit spüren und die Furcht vor dem Islam mindern.“

 

Dieter Langhart: „Der arabische Lebensatem kehrt zurück“, Thurgauer Zeitung & St. Galler Tagblatt, 1.2.2012, pdf

 

"Arabesken der Revolution. Zornige Tage in Tunis, Kairo ...» So lautet der Titel eines Buchs, das der 45­jährige Schweizer Schriftsteller Roland Merk Ende 2011 in der Edition 8 herausgegeben hat. Merk, der den Beginn der Revolution in Tunesien selbst miterlebte und sich seit Jahren mit der ara­ bischen Welt auseinandersetzt, hat einen packenden Sammelband vorgelegt, in dem ägyptische, tunesische, palästinensische und algerische Schriftstellerinnen, Filmemacher, Journalistinnen, Dichter und Wissenschaft­ lerinnen ihre Erlebnisse und Gedanken über den Arabischen Frühling in Reportagen, Tagebuchaufzeichnungen, Essays, Erzählungen und Gedichten darlegen."

 

Ywes Wegelin: Warten auf den letzten Akt der Revolution", Wochenzeitung WOZ, 9. Februar 2012. pdf

 

«Arabesken der Revolution» heisst die jüngst erschienene Anthologie mit Texten arabischer Autorinnen und Autoren. Ein Text in diesem Band stammt von der ägyptischen Schriftstellerin Salwa Bakr. «Die ägyptische Seele stirbt nie» heisst ihr euphorisch-begeisterter Text über die ägyptische Revolution."

 

Raphael Zehnder, RadioDRS2aktuell vom Dienstag, 7.2.2012, 12.03 Uhr

 

Auszug aus dem Buch "Arabesken der Revolution - Zornige Tage in Tunis, Kairo ...", Vorabdruck in Basler Zeitung,

"Die Faszination der Revolution. Wie sehen Tunesier den arabischen Frühling?"

Basler Zeitung 4. Oktober 2011.

 

"Euer Buch finde ich absolut grossartig, die Beiträge aus Tunesien und Ägypten und Algerien lebendig, sehr persönlich und doch sehr genau gewusst und gesehen, die neue Freiheit bis in die Sprache hinein zu spüren. Die Beiträge von euch haben mir – und nötig war's – die Kappe gewaschen und mich wünschen lassen, die nächsten Jahre geben euch auch da Recht, wo ich europäisch-schweizerisch und durch Informationsverdrossenheit zu nachlässig geworden, halt ein Stück weit auch einer dieser Bedenkenträgerischen bin."

 

Roger Monnerat, Schriftsteller und Journalist, Gründungsmitglied der Wochenzeitung WOZ

 

Aufzeichnung der Lesung "Arabesken der Revolution" mit Salwa Bakr, Lassaad Dkhili und Roland Merk im Vorstadtheater Basel, 1. 2. 2012, Telebasel

 

„Auf die arabische Revolution muss noch eine Nach-Revolution folgen.“ Gäste aus Algerien, Ägypten und Tunesien gaben in Basel Einblicke und Auskunft über die Ereignisse in ihren Ländern.

 

Besprechung Aurel Schmidt, Online Reportspdf

 

Interview mit der arabischen Redaktion von Swissinfo zu "Arabesken der Revolution" und über den arabischen Frühling, Februar 2012.   pdf

 

"Die "Arabesken der Revolution lassen den Leser, die Leserin den "Arabischen Frühling" mit seinem besonderen Gefühlsgemisch aus Zorn, Empörung, Euphorie, Zivilcourage und Bürger- und Gemeinschaftssinn aus einer Nahperspektive miterleben .... Die Menschen protestieren, Proteste entladen sich in Gewalt. Da tut es gut, die berührenden Beiträge der ZeitzeugInnen der Revolution vor zwei Jahren zu lesen, die den Politikern für einmal das Heft aus der Hand genommen hatten. Es stärkt die Hoffnung, dass sie nicht aufgeben werden, für ihre Visionen zu kämpfen." Nina Sadheva, Fair Unterwegs, 11. Februar 2013.