Rezensionen zu "Der Lauf der Nacht am helllichten Tag"

"Lichtmetaphern durchweben diesen Band ebenso schwebend und leicht wie die Erinnerungen an die Kindheit, an Landschaften und Menschen am Rande des europäischen Traums, wie das Melancolia- und das Carpe-diem-Motiv und Zitate aus dem Resonanzraum der Geistesgeschichte. Hölderlin, Nietzsche, Freud, Heidegger und Sloterdijk und andere sind auf unaufdringliche Weise präsent ... Roland Merks Gedichte gehören zu den wichtigen Büchern in diesem Jahr."

 

Thomas Brunnschweiler, Aargauer Zeitung, BZ Basel, 7.6.2016

 

"Ein Unbehagen an der allzu fraglos akzeptierten Wohlstandswachstumsgesellschaft, revolutionäre Zuckungen durchziehen die Lyrik Roland Merks, der freilich auch um die Tonlage "des kultivierten unbehagens" weiß...Lyrik sei "Versprechen des Glücks, doch heute nur noch durch die Negativität hindurch." Und: "Sie ist die Sprache, die das Grau in Grau dieser Gegenwart nicht in Farbe übersetzen will." Grau aber sind diese Gedichte deshalb nicht." Rolf Birkholz, in. Am Erker, Zeitschrift für Literatur, Dezember 2016, PDF

 

"Die Gedichte sind klangvoll, tiefgründig und feinfühlig. Sie zeugen von Beobachtungsgabe und einem feinen Sinn für das Spiel mit Wörtern. Die Gratwanderung am Geist der Zeit zeigt sich in der intelligenten Aneinanderreihung der einzelnen Bestandteile eines jeden Zyklus."

 

L. Winkelmann, Leipzig lauscht, 21.3.2016

 

»Merks Lyrik sickert durch den mentalen Permafrost – um diesen von innen her aufzulösen«

 

12.4. 2016,

Urs Heinz Aerni, Berglink Berlin